Neuigkeiten

  September 2006
Andreas Maislinger belebt Stolpersteine-Projekt für NS-Opfer im Bezirk Braunau:

Von 11. bis 12. August 2006 hat der Künstler Gunter Demnig in acht Innviertler Gemeinden 13 Stolpersteine verlegt. In den letzten elf Jahren wurden über 8.000 dieser kleinen Mahnmale für Opfer des Nationalsozialismus errichtet. 1997 kam der Kölner Gunter Demnig nach St. Georgen bei Salzburg und verlegte dort die ersten Stolpersteine Österreichs.

Leider wurden die beiden Mahnmale für die Zeugen Jehovas Johann und Matthias Nobis unabsichtlich beschädigt. Aus diesem Grund nützte Andreas Maislinger, Vorsitzender des Österreichischen Auslandsdienstes und gebürtiger St. Georgener, die Gelegenheit und lud den Künstler ein, nicht nur die beiden Stolpersteine zu erneuern, sondern im ganzen angrenzenden Bezirk Braunau Stolpersteine zu verlegen.

Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat Gunter Demnig für sein Projekt Stolpersteine das Bundesverdienstkreuz verliehen. Da fast alle von Gedenkdienst-Gründer Andreas Maislinger kontaktierten Gemeinden mitmachten, ist der ehemalige „Heimatkreis des Führers“ der erste Bezirk im deutschsprachigen Raum, der in dieser Form flächendeckend an seine NS-Opfer erinnert.

Weitere Informationen bei Andreas Maislinger und unter www.hrb.at/stolpersteine

  August 2006
Andreas Maislinger belebt Stolpersteine-Projekt für NS-Opfer im Bezirk Braunau:

Von 11. bis 12. August 2006 hat der Künstler Gunter Demnig in acht Innviertler Gemeinden 13 Stolpersteine verlegt. In den letzten elf Jahren wurden über 8.000 dieser kleinen Mahnmale für Opfer des Nationalsozialismus errichtet. 1997 kam der Kölner Gunter Demnig nach St. Georgen bei Salzburg und verlegte dort die ersten Stolpersteine Österreichs.

Leider wurden die beiden Mahnmale für die Zeugen Jehovas Johann und Matthias Nobis unabsichtlich beschädigt. Aus diesem Grund nützte Andreas Maislinger, Vorsitzender des Österreichischen Auslandsdienstes und gebürtiger St. Georgener, die Gelegenheit und lud den Künstler ein, nicht nur die beiden Stolpersteine zu erneuern, sondern im ganzen angrenzenden Bezirk Braunau Stolpersteine zu verlegen.

Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat Gunter Demnig für sein Projekt Stolpersteine das Bundesverdienstkreuz verliehen. Da fast alle von Gedenkdienst-Gründer Andreas Maislinger kontaktierten Gemeinden mitmachten, ist der ehemalige „Heimatkreis des Führers“ der erste Bezirk im deutschsprachigen Raum, der in dieser Form flächendeckend an seine NS-Opfer erinnert.

Weitere Informationen bei Andreas Maislinger und unter www.hrb.at/stolpersteine

  Juli 2006
Gedenkdiener beim „Festival der jüdischen Kultur“ in Krakau, Polen:

Vom 1. bis 9. Juli 2006 hat in Krakau bereits zum 16. Mal das „Festival der jüdischen Kultur“ stattgefunden. Mittendrin statt nur dabei war der steirische Gedenkdiener Christoph Kolb, der seit 1. Mai 2006 seinen Auslandsdienst im „Zentrum für jüdische Kultur“ in Krakau ableistet.

„Obwohl 85 Prozent der Krakauer Juden in den Vernichtungslagern ermordet wurden, kann jeder Besucher noch heute das gewisse Flair im jüdischen Viertel spüren“, erzählt der Absolvent der Technischen Universität Graz. Das reichhaltige Programm des Festivals, das bereits eine Institution in Südpolen ist, umfasste u.a. Klezmer-Konzerte, Workshops über Hassidic-Singing oder die jüdische Küche. Auch Filme aus Israel sowie über den Holocaust wurden gezeigt.

Christoph Kolb: „Gerade hier in Polen, wo die Hälfte der Holocaust-Opfer gelebt hat, ist es bedeutend, dass es den Gedenkdienst gibt. Juden aus aller Welt kommen nach Krakau um die Heimat ihrer Vorfahren zu besuchen. Das ergibt für österreichische Auslandsdiener die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen, in denen man vom persönlichen Schicksal der Überlebenden erfahren kann.“

Weitere Informationen bei Christoph Kolb

  Mai 2006
„past:present:future - Begegnungen in Südpolen“, 19. bis 26. Juli 2006:

Zum bereits 6. Mal veranstaltet der Österreichische Auslandsdienst mit dem Bildungsverein Politai ein Gedenkdienst-Seminar in Südpolen, dieses Jahr unter dem Titel „past:present:future - Begegnungen in Südpolen“. Noch bis spätestens 15. Juni 2006 kann man sich für das unter anderem in Krakau, Tarnów, Nowy Sacz und Auschwitz-Birkenau stattfindende Seminar anmelden.

Hannes Swoboda, Abgeordneter zum Europäischen Parlament: „Der Umgang mit Erinnerung, mit verschiedenen Sichtweisen, anderen Sprachen und Kulturen sind die zentralen Themen dieses Seminars. Ohne Toleranz, Offenheit und einer Sichtweise, die nicht durch Scheuklappen begrenzt ist, kann unser neues Europa nicht wachsen, bleibt Europa nur eine Idee. Ideen müssen aber gelebt, praktisch umgesetzt werden, um zum Durchbruch zu gelangen.“

Weitere Informationen bei Richard Schlager und Korbinian Schleicher

  April 2006
"Braunau ist keine braune Stadt!" – Gedenkdienst-Gründer ruft zur Gegenwehr auf:

Andreas Maislinger, Vorsitzender des Österreichischen Auslandsdienstes und Gedenkdienst-Gründer, ruft zur Gegenwehr auf: "Wir sollten uns das nicht gefallen lassen, denn die Stadt Braunau hat absolut nichts zu verstecken!"

Auslöser dieser Debatte war ein Artikel der italienischen Tageszeitung "La Republica", in dem von einer Zusammenkunft führender Neo-Nazis aus halb Europa berichtet wurde. Verschwiegen wurde jedoch, wann und wo dieses Treffen in Braunau genau stattgefunden haben soll, das angeblich zum Vorbereiten von Krawallen für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gedient haben soll.

"Ginge es nach mir, würde ich umgehend eine vollständige Aufklärung verlangen. Schließlich", so Andreas Maislinger, der vor Jahren die inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Braunauer Zeitgeschichtetage ins Leben gerufen hat, "handelt es sich dabei um keine Kleinigkeit. Braunau ist in dem Artikel der 'La Republica' diffamiert worden. Ich für meine Person würde die Unterstützung von Mitarbeitern des Außenministeriums suchen. Wir müssen unsere guten Beziehungen zu Italien herausheben und deutlich machen, wofür Braunau wirklich steht“, zeigt sich der Innsbrucker Politologe mit Innviertler Wurzeln entschlossen.

Die Behörden verfügen nach wie vor über keine Hinweise, dass das Nazi-Treffen tatsächlich zu Stande gekommen ist. Allgemein wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Artikel des renommierten Blattes um eine gezielte Diffamierungsaktion gehandelt hat.

Weitere Informationen bei Andreas Maislinger

  März 2006
“Shanghai ist Teil österreichischer Geschichte“ - Erster österreichischer Gedenkdiener in China:

Nach über fünf Jahren Vorlaufzeit hat am 1. Februar 2006 mit Martin Wallner der erste österreicherische Gedenkdiener überhaupt in China einen Auslandsdienst angetreten. Die Einsatzstelle, die erst im Sommer 2005 bewilligt wurde, befindet sich im Zentrum für jüdische Studien an der Shanghai Akademie. Die chinesische Metropole Shanghai wurde im Laufe des 2. Weltkriegs Flüchtlingsstätte für bis zu 30.000 Juden aus ganz Europa.

Der 20-jährige Niederösterreicher hat sich über ein Jahr auf seinen Gedenkdienst u.a. mit Seminaren und Studienreisen nach Israel, Deutschland und Polen vorbereitet. Bereits seit Anfang Dezember 2005 befindet sich Martin Wallner in Shanghai, um sich sprachlich und kulturell einzuleben.

Martin Wallner: „Ich sehe das als einen wichtigen Schritt für Österreich, da wir dadurch zeigen, dass wir uns unserer Geschichte stellen und Verantwortung übernehmen. Dieses Thema ist für viele noch immer unbekannt und kann nur durch Projekte wie dieses die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Shanghai wurde ungewollt für viele Österreicher zur temporären Heimat und ist somit Teil österreichischer Geschichte.“

Weitere Informationen bei Martin Wallner

  März 2006
Andreas Rainer beendet seinen Auslandsdienst in Montreal, Kanada:

„Meine Arbeit im Holocaust Memorial Center (MHMC) in Montreal ist stets produktiv und interessant gewesen. Ich durfte in zahlreichen Tätigkeitsfeldern mitwirken, wie zB im grafischen Design von Broschüren und Informationsmaterial oder bei Gedenkveranstaltungen des Museums. Höhepunkte sind aber sicherlich die Gesprächsrunden mit Holocaust-Überlebenden gewesen,“ so reüssiert Andreas Rainer seinen 12-monatigen Gedenkdienst im MHMC in Kanada, den er am 31. Jänner 2006 beendete.

Ein weiterer großer Bestandteil seines Aufgabengebietes war das Scannen von Artefakten und das Einfügen der Bilder in die Datenbank des Centers. Die Datenbank besteht mittlerweile aus ungefähr 4000 Einträgen.

Die Möglichkeit in Kanada Auslandsdienst zu leisten, stützt sich auf einen starken Rückhalt seitens der österreichischen Botschaft in Ottawa sowie des österreichischen Konsulates in Montreal. Botschafter Sigurd Pacher zeigt großes Interesse am Österreichischen Gedenkdienst und stattete Andreas Rainer im MHMC einen persönlichen Besuch ab.

Weitere Informationen bei Andreas Rainer

  März 2006
Gedenkdienst im Holocaust Memorial Center in Farmington Hills, USA:

Am 1. Februar 2006 hat Bertram Janisch seinen Auslandsdienst im Holocaust Memorial Center (HMC) in Farmington Hills (USA) angetreten. Während des 12-monatigen Gedenkdienstes wird der junge Steirer vorwiegend in der Forschungs- und Dokumentationsabteilung des Museums mitarbeiten, Führungen durch die Ausstellungen leiten und bei der Wartung der elektronischen Daten und Archive mithelfen. Nächstes Jahr im Februar wird mit dem Tiroler Johannes Mayerl der bereits 10. Auslandsdiener seinen Gedenkdienst im HMC in Farmington Hills starten.

Das Museum wurde bereits 1984 auf Bestrebungen von Rabbi Charles Rosenzveig ins Leben gerufen. Es ist das erste HMC in den USA, das sich ausschließlich mit dem Holocaust sowie dem 2. Weltkrieg befasst. Im Jahr 2004 fand es in einem eigens errichteten, größeren Gebäude in Farmington Hills eine neue Heimat. Das Museum finanziert sich ausschließlich von Spenden der Besucher sowie den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und verlangt keinen Eintritt.

Weitere Informationen bei Bertram Janisch & Johannes Mayerl

  Februar 2006
Gedenkdienst an der Wiener Library in der Metropole London:

"Meine Arbeit an der Wiener Library sehe ich als einen gewinnbringenden Beitrag zur Erinnerung an den Holocaust und dessen Dokumentation sowie als persönliche Chance, Erfahrung im Ausland zu sammeln", so beschreibt Johannes Wischt seinen Gedenkdienst in der britischen Hauptstadt, für die er sich sehr kurzfristig entscheiden musste:

Ursprünglich wäre das "Virginia Holocaust Museum" in Richmond (USA) sein Ziel gewesen. Aufgrund der amerikanischen Visa-Problematik musste Johannes Wischt jedoch im letzten Moment seinen Auslandsdienst in Übersee abschreiben und nach Großbritannien wechseln.

Heute, mehr als 5 Monate später, zeigt sich der junge Oberösterreicher, der erst letzten Sommer an der HTL Leonding maturierte, sehr zufrieden mit seiner doch spontanen Wahl: "Die Arbeit hier ist interessant und macht mir Spaß. Und London hat einfach unglaublich viel Flair - im Nachhinein betrachtet wahrscheinlich sogar mehr als Richmond."

Weitere Informationen bei Johannes Wischt

  Jänner 2006
Patrick Kaser kehrt von seinem Gedenkdienst aus den USA zurück:

"Der Auslandsdienst war eine einmalige, großartige Erfahrung, die ich für nichts eintauschen würde," beschreibt Patrick Kaser seinen 14-monatigen Gedenkdienst am "Holocaust Memorial Center" in Farmington Hills (USA), von dem er am 16. Dezember 2005 nach Österreich zurückkehrte. Tätigkeiten des jungen Wieners waren u.a. die Durchführung von Videointerviews mit Holocaust-Überlebenden, die Organisation von Veranstaltungen sowie die Administration des Computernetzwerkes und der Homepage.

Patrick Kaser: "Jeder einzelne, dem ich von meinem Auslandsdienst erzählt habe, war von dieser Idee begeistert. Besonders die jüdische Gemeinde sieht den Gedenkdienst als einen positiven Beitrag von Österreich an, seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Es muss sichergestellt sein, dass wir niemals vergessen und alles in unserer Macht stehende unternehmen, dass so ein schreckliches Geschehen niemals wieder passiert!"

Weitere Informationen bei Patrick Kaser

  10. Juni 2005
Das Bundesministerium für Inneres hat in Absprache mit dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten das Center for Jewish Studies Shanghai als Einsatzstelle für den Gedenkdienst anerkannt. Martin Wallner und Emanuel Matti werden 2006 im Department for Holocaust Research mitarbeiten.

Das Center for Jewish Studies ist nach Gedenkdienst-Stellen in Europa, Israel, Nord- und Südamerika die erste Stelle in Asien und die 25. Gedenkdienst-Stelle des Vereins für Dienste im Ausland. Nachdem der Verein auch eine Einladung von einem Holocaust Center in Australien erhalten hat, werden österreichische Gedenkdiener auf allen Kontinenten tätig sein. Das ist eine Entwicklung, die bei der Gründung des Gedenkdienstes 1992 nicht absehbar war. Andreas Maislinger hatte ursprünglich nach dem Vorbild Aktion Sühnezeichen nur an Einsatzstellen in Europa und Israel gedacht.

15. Januar 2005
Stephan Grundei & Andreas Rainer starten ihren Auslandsdienst in Montreal:

Anfang dieses Jahres treten Stephan Grundei und Andreas Rainer ihren Gedenkdienst in der multikulturellen Metropole Kanadas mit der, nach Israel und New York, drittgrößten Survivor-Gemeinde der Welt an. Die Tätigkeiten der beiden Mitarbeiter des Vereins für Dienste im Ausland am “Montreal Holocaust Memorial Centre“ (MHMC) werden vor allem das Katalogisieren von 6000 Artefakten aus der Zeit des 2. Weltkriegs sowie Übersetzungsarbeiten sein. Darüber hinaus werden die zwei Gedenkdiener Interviews mit Überlebenden des Holocausts führen, Vorträge an Schulen halten und Touren durchs Museum leiten.

Andreas Rainer: „Ich freue mich schon sehr auf die Stadt und die Arbeit im MHMC, da die Tätigkeit dort sehr interessant ist und ich mich freue, an einer so großen und wichtigen Stelle meinen Auslandsdienst ableisten zu dürfen. Besonders reizvoll sind für mich die Aufgaben, die mir den Kontakt zu Überlebenden oder an der Thematik interessierten Menschen ermöglichen, da ich allgemein überaus gerne mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeite.“

15. Dezember 2004
Im Auftrag und mit Unterstützung des österreichischen Bildungsministeriums sowie von KulturKontakt Austria wurden seit 1992 zahlreiche „k•education“-Projektbüros in Mittel-, Ost- und Südosteuropa eingerichtet. Eines davon befindet sich in Moldaus Hauptstadt Chisinau, das vom früheren Auslandsdiener Reinhard Hannesschläger geleitet wird. Er hat an der Shoah Visual History Foundation in Los Angeles Gedenkdienst geleistet und arbeitet seit der Eröffnung des Büros im November 2003 an bilateralen und multilateralen Projekten zu zentralen Themen der Schulreform und der Modernisierung der Bildungssysteme in Moldau.

Die Arbeit der österreichischen Bildungsbeauftragten steht für interkulturellen, partnerschaftlichen Dialog, für den Aufbau gegenseitigen Verstehens und Verständnisses, für voneinander und miteinander Lernen und für kulturelle Vielfalt als Reichtum und Bereicherung.

Weitere Informationen bei Reinhard Hannesschläger

18. September 2004
Zum bereits vierten Mal hat von 27. Juli bis 6. August 2004 das Gedenkdienst-Seminar stattgefunden, organisiert vom Verein für Dienste im Ausland und dem deutschen Verein MitOst. Neben 13 zukünftigen österreichischen Gedenk- und Friedensdienern bestand die Teilnehmerliste auch aus deutschen, polnischen, weißrussischen und slowakischen Interessenten.

Während 11 Tagen bewegten sich die ca. 20 Teilnehmer von Krakau im Osten über Auschwitz und Breslau bis nach Kreisau im Westen Polens, von den Anfängen des Judentums in Osteuropa über die Erlebnisse eines Auschwitz-Überlebenden bis zur gegenwärtigen jüdischen Kultur und ihrer Integration in einem katholischen Land. Ausflüge zu den ehemaligen KZs Auschwitz und Plaszow sowie zu jüdischen Friedhöfen bildeten in Verbindung mit der Begegnung mit drei Holocaust-Überlebenden die Höhepunkte des Seminars.

Jakob Steiner: „Das Gedenkdienst-Seminar ist eine wertvolle Einführung in die Auseinandersetzung mit dem Holocaust gewesen, die jedem Auslandsdiener bei seiner Arbeit eine große Hilfe sein wird.“

18. September 2004
Vom 24. bis 26. September 2004 wird es bei den Braunauer Zeitgeschichte-Tagen um den „Kleinen Grenzverkehr“ an Salzach und Inn in den Jahren 1933 bis 1938 gehen, um „große Politik“ ebenso wie um das Alltagsleben an der Nahtstelle zwischen deutschem Nationalsozialismus und österreichischem Ständestaat. Referenten sind u.a. der Salzburger Historiker Robert Kriechbaumer, der evangelische Kirchenhistoriker Gustav Reingrabner, der Münchner Politikwissenschafter Gottfried-Karl Kindermann und der legendäre „Club 2“-Leiter Peter Huemer.