Bericht(e) von Marcus Reistenhofer
Februar 2002 - April 2002

Februar 2002 - April 2002

Zeitliche Auslastung:

Die wöchentliche Auslastung des Gedenkdieners Marcus Reistenhoferbeträgt 40 Stunden.

Tätigkeiten:

Februar 2002 - April 2002:

Februar 2002
Angefangen hat mein Dienst in der Survivors of the Shoah Visual History Foundation mit der Einfuehrung in das Programm 179_PIQ, welches zur Katalogisierung von PIQs (ausgefuellte Frageboegen von Interviewten) dient. Nach der Einfuehrung arbeitete ich eine kurze Zeit auf einer Exercising Database, um mit all den Programminformationen vertraut zu werden.

Danach bekam ich die ersten deutschen PIQs zum Uebersetzen und musste sie anschliessend in die Shoah Datenbank eintragen (katalogisieren).

Das Arbeiten an diesen Frageboegen ist sehr interessant, aber auch sehr deprimierend, da man die Lebensgeschichte eines Menschen bzw. einer ganzen Familie irgendwie durchlebt.

Ich wurde in diesem ersten Monat auch mit der Bibliothek vertraut gemacht und hatte die Aufgabe, die Anordnung der Buecher sowie das Fehlen von Buechern und deren alphapetische Reihenfolge zu ueberpruefen.

März 2002
In diesem Monat richtete ich eine kleine Bibliothek in unserem Trailer ein. Diese enthaelt hauptsaechlich Buecher von Holocaust Ueberlebenden, die signiert an Steven Spielberg geschickt wurden.

Ein weiterer Grossteil meiner Arbeit war auch wieder das Katalogisieren. Ich arbeitete meistens an deutschsprachigen PIQs, jedoch hin und wieder auch an englischen.

Manchmal helfe ich auch Katalogisierern, wenn sie einen schwer verstaendlichen deutschen Akzent oder Redewendungen nicht verstehen. Dies ist sehr interessant, da ich so mit original aufgezeichneten Interviews in Kontakt komme.

Eine weitere Arbeit war das mehrmalige Holen von Videokassetten von einer grossen Storage Firma (Iron Mountain) in Hollywood, die fuer die Katalogisierer angefordert wurden.

April 2002
Meine groesste Aufgabe in diesem Monat war das Erstellen einer Inventarliste aller Buecher in der Bibliothek. Der Sinn dieser Liste ist es, ueberpruefen zu koennen, welche Buecher gerade im Umlauf sind, welche nicht mehr vorhanden sind etc. Diese Arbeit war ziemlich aufwendig, da Autor sowie Titel alphapetisch in die Liste aufgenommen werden mussten und falls neue Buecher dazu kamen oder nicht mehr vorhanden waren, mussten diese Aenderungen auch in die Datenbank uebernommen werden.

Das Katalogisieren war auch wieder ein grosser Teil meiner Arbeit.

Weiters hatte ich erneut die Moeglichkeit, Katalogisierern bei Video-Interviews zu helfen.