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Zeitliche Auslastung:
40 Stunden pro Woche; davon 3 Tage à 8 Std. in
der Bibliothek des Simon Wiesenthal Center, 1 Tag à
8 Std. im Museum of Tolerance , 1 Tag à 8 Std. im Multimedia
Learning Center.
Tätigkeiten:
Oktober 1998:
Gegen Ende Oktober legte Mrs. Klein mit Mrs. Burden, Verantwortliche
für die Führungen im Museum, und Mrs. Garfinkle,
Leiterin des Multimedia Learning Centers, die Einteilung des
Wochenplanes von Sydney Ogidan und mir fest, wobei wir uns
bei unserem Dienst im Museum, im Archiv und in der Bibliothek
abwechseln. Ich arbeite jede Woche am Montag, Mittwoch und
Freitag im Archiv und der Bibliothek, Dienstags bin ich im
Museum für die Holocaust- und die Toleranzsektion eingeteilt
und Donnerstags arbeite ich im Multimedia Learning Center
(MLC). Am Sonntag, den 18.10., fand der "Once upon a
world book award" statt, bei welchem das beste Kinderbuch
für Toleranz ausgezeichnet wurde, dabei betreute ich
die Bibliothek.
Des weiteren übersetzte ich einen Brief von dem Stellvertretenden
Reichskanzler des Dritten Reiches, Von Papen, bearbeitete
eine Anfrage der University of Chicago und organisierte das
Bucharchiv um. In diesem Monat setzte ich auch meine Arbeit
an der Kaddish Kollektion fort. Ich begann mit der elektronischen
Erfassung der Daten und der Archivierung der Fotos.
Am 4.11. kam um 11:00 Uhr Hr. Johannes Segieth, der das Museum
im Konzentrationslager Dachau neugestalten soll und auch eine
Modernisierung und Vercomputerisierung plant. Er holte sich
dafür Ideen und Informationen im Simon Wiesenthal Center.
Ich war Dolmetscher für Mrs. Klein und ihn, und erklärte
ihm auch die Organisation des Centers. Er sah sich die Bibliothek
und die Klassenräume von Tools for Tolerance an und danach
fand ein Museumsbesuch statt, wobei ich zum Teil die Führung
leitete.
Das Multimedia Learning Center besteht aus einem Ausstellungsraum
und dem Computerbereich. Ich begleitete 2 Führungen des
Programmes: "Steps to Tolerance", bei welchem Kinder
im Alter von 8 bis 11 Jahren zum ersten Mal von den Ereignissen
in Europa vor und während des Zweiten Weltkrieges hören.
Diese Führungen sollen ihnen natürlich die Schrecklichkeiten
der damaligen Zeit klarmachen, aber auch auf ihr Alter Rücksicht
nehmen. Die Kinder sollen dabei lernen, beim Beitritt zu Vereinen
nicht voreilig zu sein und Informationen über den Verein
einzuholen. Außerdem soll diese Tour das Toleranzempfinden
der Kinder erwecken beziehungsweise fördern. Nach einer
kurzen Einschulungsphase konnte ich einen Teil dieser Führungen
übernehmen. Außerdem begann ich mit den regulären
Führungen im MLC, wobei ich mit einer deutschsprachigen
Führung beginnen konnte, da eine Salzburger Schulklasse
das Museum besuchte.
Als Fortsetzung der Ausbildungsphase konnte ich den Erzählungen
von Fr. Glasser, einer Holocaust-Überlebenden, zuhören.
Wir sahen auch drei Filme, unter anderem die Oskar-gekrönte,
aus der Produktion des Simon Wiesenthal Center stammende Dokumentation
"The Long Way Home". Am 2. November fand die Jubiläumsfeier
des 20-jährigen Bestehens der Bibliothek des Simon Wiesenthal
Centers statt, an welcher auch Sydney und ich teilnehmen durften.
November 1998:
Nachdem ich zwei Führungen durch das Museum begleitet
hatte, und mir auch der organisatorische Ablauf die Koordination
der Führungen im Museum betreffend erklärt worden
war, war es dann soweit. Ich durfte eine amerikanische Schulklasse
durch das Museum führen. Eine Führung dauert durchschnittlich
drei Stunden, wobei die Führung durch die Toleranz- und
die Holocaustabteilung jeweils ungefähr 1 Stunde und
im Multimedia Learning Center etwa 30 Minuten in Anspruch
nimmt.
Des weiteren wurde ich in der Betreuung jenes Publikums eingeschult,
welches das Museum ohne gebuchte Führung besucht. Aufgrund
dessen habe ich auch diese Museumsbesucher in allen verschiedenen
Abteilungen des Museums geführt. Ich lernte die verschiedenen
Ausstellungsstücke zu bedienen, auf welche Weise Absprache
mit den Tourguides und den Managern zu halten ist und wie
die zeitliche Planung des Ablaufes einer Führung erfolgt.
Außerdem arbeitete ich an der Kollektion von George
Kaddish weiter. Ich arbeite jetzt mit Catherine Gong gemeinsam
an dieser Fotosammlung. Frau Gong konnte Herrn Kaddish noch
kennenlernen, und hat sich ganz der Identifizierung und Erhaltung
seiner Sammlung gewidmet. Sie hat sich auch mit weiteren Überlebenden
des Ghettos von Kauen getroffen und versucht, mit Ihnen gemeinsam
Fotografien zu identifizieren. Frau Gong und ich koordinieren
nun unsere Arbeit und konnten so in diesem Monat über
170 Fotografien identifizieren und auch bereits elektronisch
erfassen.
Im Multimedia Learning Center (MLC) fanden während meiner
Arbeitszeit zwei "Steps to Tolerance" Führungen
statt. Ich betreute die beiden Kindergruppen gemeinsam mit
meinen Kollegen bei ihrer Arbeit an den Computern, und ich
leitete auch mehrere kleine Gruppen bei der Erforschung von
verschiedenen Gegenständen der NS-Zeit mit dem Ziel,
ihnen die Geschehnisse der damaligen Zeit näherzubringen.
Ich betreute wieder Gruppen bei ihren Besuchen im MLC und
übernahm auch regelmäßig Führungen im
Ausstellungsraum. Die Durchführung von Einschulungen
in der Benutzung des Computersystems und des Research-Rooms
des MLC zählt mittlerweile auch zu meinen Aufgaben.
Mir wurden auch die diversen Aspekte der Textilien der Bosnierinnen,
welche die Kunstwerke der Susret-Encounter Ausstellung angefertigt
haben, erklärt. Daher konnte ich mehrmals in der Mittagszeit,
als Vertretung von Herrn Oertl, der mit der Beaufsichtigung
der Ausstellung betraut ist, diese Ausstellung betreuen.
Am 18. November fand in der Bibliothek ein "Tag der
offenen Tür" für Voluntäre und Tourguides
des Simon Wiesenthal Centers und Museums of Tolerance statt.
Bei dieser Veranstaltung wurde ich mit der Leitung der Besucher
im Computerraum der Bibliothek betraut und konnte Interessierten
die Benutzung des computerisierten Bücherkatalogs und
der Enzyklopaedia Judaica-Datenbank erläutern.
Schließlich half ich bei den Vorbereitungen für
die am 24. November stattgefundene Pressekonferenz, bei welcher
ich auch als Zuschauer teilnehmen durfte.
Dezember 1998:
Auch in diesem Monat haben Frau Gong und ich an der Fotokollektion
von George Kaddish weitergearbeitet. Wir haben neben der Identifizierung
und elektronischen Erfassung der Fotografien auch den größten
Teil der, von Herrn Kaddish selbst vorgenommenen, deutschen
oder jiddischen Beschriftungen auf den Rückseiten der
Fotos übersetzt bzw übersetzen lassen. Schließlich
gaben wir auch die Übersetzungen in das Computerarchiv
ein, und wurden am 31.12.1998 mit der Be- und Verarbeitung
der gesamten Kaddish Fotokollektion des Simon Wiesenthal Centers
fertig.
Der ursprüngliche Name von George Kaddish war Kadushin,
als er vor dem 2. Weltkrieg noch in Litauen lebte. Nachdem
er den Holocaust er- und überlebte, änderte er seinen
Namen. Er benannte sich nach dem Hebräischen Totenlied
zum Andenken an die Opfer des Holocausts. Daher gibt es auch
verschiedene Schreibweisen seines Namens.
Frau Mor, Leiterin des Archivs, betraute mich mit der Bearbeitung
mehrerer Anfragen. Darunter war die Anfrage von Yad Vashem,
dem Museum in Israel, wobei Fotos über die Zerstörung
von Synagogen und die Deportation von Juden für die Ablichtung
in einem Buch, welches bald veröffentlicht werden soll,
gesucht wurden. Ich erledigte auch Anfragen von Herrn Fodeo
vom "Daily Bulletin" in Ontario und von der University
Access Firma. Außerdem mußte ich einige Fotos
mit der Hilfe von Büchern identifizieren.
Schließlich wurde mir aufgetragen, Nachforschungen
über die Olympischen Spiele 1936 zu betreiben. Rabbi
Marvin Hier, Leiter des Simon Wiesenthal Centers, wollte die
Hintergründe für die Entscheidungen in Erfahrung
bringen, die dazu führten, daß die Olympischen
Spiele 1936 letztendlich in Berlin stattgefunden haben und
das Amerikanische Team den angedrohten Boykott doch nicht
verwirklicht hat.
Aus diesem Grund war ich bereits mehrere Male in der Ziffren
Bibliothek, welche zur Amateur Athletic Foundation gehört
und auf Sport spezialisiert ist. Dort sammelte ich Informationen
über das Internationale und Amerikanische Olympische
Komitee 1936, insbesondere deren Präsidenten Graf Henry
Baillet-Latour und Avery Brundage, und auch über den
deutschen Reichssportführer von Tschammer und Osten.
Diese drei Personen waren die hauptsächlichen Entscheidungsträger
und ausschlaggebend, daß die Olympischen Spiele damals
so durchgeführt wurden.
Im Museum erledigte ich die regulären Aufgaben, wie
Führungen in Holocaust- und Toleranzabteilung, Beaufsichtigen
von den verschiedenen Bereichen im Museum und Betreuung der
Kinder im "Steps to Tolerance" Programm. Zusätzlich
wurde mir drei Mal die Ehre zuteil, neue Tourguides des Museums
einzuschulen. Daher begleiteten sie mich zuerst bei der Führung
einer Gruppe und anschließend konnte ich mit Ihnen einige
Ausstellungsgegenstände besprechen und Ihnen Hinweise
geben.
Für das Multimedia Learning Center (MLC) begann ich
mit dem Erstellen einer Datei, die eine Auflistung aller Bildungsanstalten
der Vereinigten Staaten enthalten soll, an welchen Videokonferenzen
möglich sind. Das Museum entwickelte und verbessert ständig
seine Videokonferenz Einrichtungen, um an genannten Anstalten
Gespräche mit Holocaust Überlebenden via Videokonferenz
zu ermöglichen.
Weiters half ich bei den Vorbereitungsarbeiten für eine
Dokumentation über das Simon Wiesenthal Center, wobei
ich auch gefilmt wurde, während ich an der Kaddish Kollektion
arbeitete.
Vor Weihnachten durften Sydney und ich auch an der Weihnachts-/Hanukkah
Feier des Simon Wiesenthal Centers teilnehmen.
Außerdem übersetzte ich ein Schreiben und führte
Telefonate nach Österreich, die Vorbereitung und Geschenke
für Herrn Wiesenthal anläßlich seines 90.
Geburtstages betreffend.
Januar 1999:
Nachforschung über Avery Brundage, Übersetzungen,
Kadisch Kollektion: 13 mal 8 Wochenstunden
Führungen und Betreuung von Stationen im Museum: 4 mal
8 Wochenstunden
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia Learning
Center, "Steps to Tolerance"-Programme, neues "Tools
for Teens"-Programm: 4 mal 8 Wochenstunden
Diesen Monat setzte ich meine Nachforschungen über die
Olympischen Spiele 1936 und Avery Brundage fort. Aus diesem
Grund war ich wieder mehrere Male in der Ziffren Bibliothek
der Amateur Athletic Foundation. Ich sammelte weiteres Material
über Avery Brundage, aber auch über Graf Henry Baillet-Latour,
die Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen und auch die
Olympischen Spiele 1972, da Avery Brundage zu der Zeit Präsident
des IOC war. Rabbi Hier und ich erarbeiteten teilweise gemeinsam,
über welche Bereiche noch weitere Nachforschungen nötig
sind.
Im Zusammenhang mit dieser Aufgabe wurde ich auch mit der
teilweisen Übersetzung der Bücher "Olympia
1936" und "Hitler und die Jugend" betraut.
Außerdem übersetzte ich auch einen Teil des "Struwwelpeters"
für das "Tools for Tolerance" Programm.
George Kadish hat auch eine Kollektion von Fotos angefertigt,
welche die Zustände außerhalb des Ghettos darstellen.
Zum Teil hat er diese Fotografien selbst gemacht, teilweise
aber auch anderen Fotografen abgekauft. Diese Fotosammlung
wurde mir dieses Monat anvertraut und ich begann bereits auch
diese Sammlung von George Kadish zu archivieren.
Die Archivistin des Simon Wiesenthal Centers, Fama Mor, fliegt
am 16. Februar nach Israel und wird dort einen Überlebenden
des Ghettos in Kauen treffen. Daher fertigte ich eine Sammlung
ausgewählter Kadish Fotos an, damit Frau Mor diese dem
Überlebenden von Kauen vorlegen kann.
Im Museum durfte ich wieder Führungen in der Holocaust-
und Toleranzabteilung sowie im Multimedia Learning Center
(MLC) übernehmen und auch stationär in bestimmten
Bereichen Besucher betreuen. Außerdem lernte ich eine
österreichische Journalistin kennen, welche an der UCLA
studiert und einen Artikel über das Museum schreiben
will. Ich erklärte ihr die Bereiche und Arbeiten im Museum
und führte sie anschließend durch die Toleranzabteilung.
Des weiteren hatte ich die Aufgabe, Hr. Brand, Education
Director des Holocaust Museums in Tampa Bay, Florida, und
seinen Kollegen durch das Museum zu führen. Gelegentlich
übernahm ich die Koordination von Gruppen im MLC und
assistierte wieder bei mehreren "Steps to Tolerance"-Programmen.
Ich hatte insbesondere die Gelegenheit, bei der Entstehung
und den ersten Schritten eines neuen Programmes mitzuwirken.
Es handelt sich dabei um das Programm "Tools for Teens",
das für 15- und 16-jährige Schüler konzipiert
wurde. Das MLC hat dafür Programmpunkte zusammengestellt,
welche bereits im Schulunterricht durchgearbeitet werden sollen.
Der darauffolgende Museumsbesuch hat nach dieser Vorbereitung
einen größeren Lerneffekt für die Schüler
und er endet mit in einer einstündigen Gruppendiskussion
mit geschultem Museumspersonal, wobei ich eine der ersten
Diskussionen leiten durfte.
Am 9.Februar fand im Museum of Tolerance ein Tribut anläßlich
des Todes von König Hussein von Jordanien statt, an welchem
auch ich teilnahm.
Februar 1999:
Kadisch Kollektion, Übersetzungen, Subventionsantrag,
Buchpräsentations-vorbereitungen: 12 mal 8 Wochenstunden
Führungen, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 4 mal 8 Wochenstunden
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia Learning
Center: 4 mal 8 Wochenstunden
Zu Beginn dieses Monats stellte ich die Sammlung ausgewählter
Kadisch Fotos für die Israel Reise von Fama Mor fertig.
Sie konnte sich in Israel mit mehreren Überlebenden aus
Kauen treffen und hat auch viele Informationen über die
Fotografien gesammelt. Ich begann bereits mit der Aus- und
Verwertung dieser Daten.
Ich arbeitete auch an der Kadisch Sammlung weiter und bearbeitete
Aufnahmen von dem Ghetto Warschau und auch von "DP"-Lagern.
"DP" steht für "Displaced Persons"
und dieser Begriff umfaßt jene Personen, welche aus
Konzentrationslager befreit wurden und weder jemanden hatten
an den sie sich wenden konnten, noch wußten wohin sie
gehen sollten.
Für die Nachforschungen bezüglich Avery Brundage
fiel noch eine Übersetzung eines Zeitungsartikels über
Baillet-Latour an.
Des weiteren übersetzte ich auch ein Flugblatt der Sozialistischen
Partei Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg, einen Brief einer
Mutter an ihre Tochter aus dem Jahre 1936, Texte von Postkarten
und Aufschriften auf Fotografien.
Außerdem betrieb ich auch Nachforschungen über
den Ursprung einiger Fotonegative, welche teilweise die Invasion
am D-Day dokumentieren.
Einen großen Teil meiner Zeit nahm die Bearbeitung
eines Subventionsantrages in Anspruch, für welchen ich
Daten über einige Kollektionen des Archivs zusammenstellen
mußte.
Schließlich bereitete ich 2 Buchpräsentationen
für "Tools for Tolerance"-Programme vor.
Im Multimedia Learning Center übernahm ich wie gewöhnlich
Führungen von Gruppen, und auch die gelegentliche Koordination
solcher Führungen. Zusätzlich erledigte ich auch
organisatorische Arbeit für die Einteilung von Überlebenden
des Holocausts, welche täglich im Museum ihre Erlebnisse
mit den Besuchern teilen.
Natürlich führte ich wieder Gruppen durch Holocaust-
und Toleranzabteilung und ich betreute Besucher in verschiedenen
Bereichen des Museums. Zusätzlich übernahm ich auch
Präsentationen für Besucher, welche nicht an einer
Gruppenführung teilnahmen. Diese Präsentationen
umfassen die ausführliche Beschreibung des gesamten Museums
sowie eine kurze Einleitung über die einzelnen Ausstellungstücke.
März 1999:
Simon Wiesenthal Ausstellung, Biographien-Bericht, Übersetzungen,
Präsentations-vorbereitungen, Anfragen: 14 mal 8 Wochenstunden
Führungen, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 5 mal 8 Wochenstunden
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia Learning
Center: 5 mal 8 Wochenstunden
Mein Tätigkeitsbereich in der Bibliothek des Simon Wiesenthal
Centers umfaßte die Hilfe bei der Fertigstellung und
Einreichung des im letzten Monat begonnenen Subventionsantrages.
Des weiteren bereitete ich die Ausstellung von Büchern
für 2 Präsentationen vor.
Am 17. März fand ein "Arts & Lectures"
Programm über das Buch "In the Garden of Our Dreams"
in der Bibliothek statt, bei dessen Vorbereitung ich intensiv
mitarbeiten konnte.
Den Hauptanteil meiner Arbeit für das Archiv nahmen
die Vorbereitungen für die am 11.4. eröffnete Ausstellung
über das Leben und Werk von Simon Wiesenthal ein. Ich
assistierte Eric Saul, dem Kurator der Ausstellung, und wurde
auch mit der Gliederung, Erfassung und Auswahl der auszustellenden
Medaillen und Ehrungen betraut. Schließlich half ich
in den Tagen vor der Eröffnung bei der Einteilung und
Positionierung der Ausstellungsstücke.
Zusätzlich fertigte ich einen 16-seitigen Bericht an,
der alle Größen des NS-Regimes, von Ministern bis
zu hochrangigen SS-Offizieren, und deren kurze Biographie
enthielt.
Ich wurde auch dieses Monat wieder mit der Bearbeitung von
Anfragen beauftragt. Unter anderem betrieb ich Nachforschungen
über das Flüchtlingsschiff "Struma" und
das Massaker von Mizocz.
Darüber hinaus übersetzte ich Eintragungen eines
gestifteten Stammbuches, welches in dem Zeitraum von 1935
bis 1939 angefertigt wurde, Berichte eines Überlebenden
aus Theresienstadt, sowie einen Artikel der Zeitung "Die
Neue Krone" über das Simon Wiesenthal Center und
Museum of Tolerance.
Derzeit herrscht sehr reger Betrieb im Museum, daher führte
ich vermehrt Gruppen und Schulklassen, ich betreute aber auch
weiterhin diverse Bereiche der Toleranz Abteilung. Im Multimedia
Learning Center konnte ich ebenso Führungen leiten und
übernahm auch gelegentlich organisatorische Aufgaben.
Wir, das Personal des Multimedia Learning Center, wurden zusätzlich
damit beauftragt, Ideen und Vorschläge für ein Kinder-
und Jugendprogramm zu entwerfen, in dem die Simon Wiesenthal
Ausstellung großer Bestandteil werden soll.
April 1999:
Dachau Wörterbuch, Ausstellungen des Washington Holocaust
Memorial Museum, Übersetzungen: 13 mal 8 Wochenstunden
Führungen, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 4 mal 8 Wochenstunden
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia
Learning Center, Sunflower Projekt, Übersetzung der Landkartenlegende:
5 mal 8 Wochenstunden
Diesen Monat begann ich mit der Übersetzung eines Wörterbuches,
welches ein deutschsprachiger Häftling des Konzentrationslagers
Dachau angefertigt hatte. Darin definiert er Wörter des
deutschen Sprachgebrauches, welche im KZ Dachau mit einer
neuen Bedeutung verwendet wurden.
Das Holocaust Memorial Museum in Washington bereitet derzeit
eine Ausstellung vor, für welche es das Archiv des Simon
Wiesenthal Centers um Hilfe gebeten hatte. Aus diesem Grund
bereitete ich eine umfassende Materialsammlung über das
jüdische Leben in der Zwischenkriegszeit vor. Da außerdem
die Simon Wiesenthal Ausstellung, welche derzeit im Museum
of Tolerance gezeigt wird, anschließend im dem Washingtoner
Holocaust Memorial Museum starten soll, legte ich Daten über
die einzelnen Ausstellungsstücke an.
Weiters übersetzte ich den größten Teil eines
17-seitigen Briefes eines deutschen Juden an seinen Sohn in
Großbritannien. Er ist 1941 mit seiner arischen Frau
nach Schanghai emigriert und konnte so dem Naziregime gerade
noch entkommen. Er erzählt von seinen Problemen in Deutschland,
den Strapazen ein Visum zu erlangen, der Reise durch Rußland
und den Erlebnissen in Schanghai. Da das Simon Wiesenthal
Center einen großen Teil der Zeichnungen und Dokumente
von Friedl Dicker Brandeis besitzt, wurde ich beauftragt,
einige Unterlagen dieser Kollektion anläßlich der
in Wien stattfindenden Ausstellung zu übersetzen.
Diesen Monat hat ein spezielles Programm für Kinder
und Jugendliche begonnen, welches die Erlebnisse und Leiden
Simon Wiesenthals anhand der derzeitigen Ausstellung veranschaulichen
soll. Ich las für dieses Programm das Buch "The
Sunflower" von Simon Wiesenthal um Ideen und Gedanken
für eine Diskussion zu entwickeln. Außerdem befindet
sich unter den verwendeten Ausstellungsstücken auch eine
sehr detaillierte und ausführliche Landkarte über
die militärischen Aktionen der Nazis und auch deren Bevölkerungspolitik,
deren Legende ich übersetzte. Daneben übernahm ich
auch die üblichen Führungen und gelegentlich organisatorische
Arbeiten im MLC.
Am 12. Mai fand auch ein von der Bibliothek veranstaltetes
"Arts & Lectures" Programm über das Buch
"The Sunflower" mit Rabbi Yosef Kanefsky und Dr.
Barbara Wettstein als Gastredner statt, bei dessen Vorbereitung
ich intensiv mitarbeiten konnte.
Des weiteren fertigte ich eine Beschreibung der Häftlingskategorien
an, in welche die Gefangenen der Konzentrationslager eingeteilt
wurden. Diese Einteilungen wurden in Form von verschiedenfarbigen
Dreiecken, die oberhalb der Häftlingsnummern an der Uniform
befestigt wurden, ersichtlich gemacht. So hatten zum Beispiel
politische Gefangene rote Dreiecke, jüdische Gefangene
gelbe Dreiecke, Zeugen Jehovas violette Dreicke, inhaftierte
Zigeuner braune Dreiecke, et cetera.
Im Museum habe ich wie üblich regelmäßig
Schulklassen geführt und auch Abteilungen der Toleranz-Abteilung
betreut.
Mai 1999:
Dachau Wörterbuch, Sunflower-Kommentar, Zusammenstellen
der Videokollektion, Buchpräsentationen, Übersetzungen:
13 mal 8 Wochenstunden
Führungen, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 4 mal 8 Wochenstunden
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia Learning
Center: 4 mal 8 Wochenstunden
Ich konnte diesen Monat an der Übersetzung des Wörterbuches
des Häftlings vom Konzentrationslager Dachau weiterarbeiten.
Dies erweist sich als langwieriger Prozeß, da das Wörterbuch
einerseits sehr umfangreich und andererseits bereits ziemlich
fragil ist, was große Sorgfalt verlangt. Des weiteren
übersetzte ich auch Teile des Buches von George Kadischs
erster Frau, welche von seinem Leben im Ghetto und einigen
seiner Erlebnissen erzählen.
Außerdem kommunizierte Fama Mor mit dem deutschen Bundesarchiv
mehrmals per Fax, wobei ich jeweils als Übersetzer fungierte.
Adaire Klein, Direktorin von Bibliothek und Archiv, hat mich
um ein Kommentar über das "Arts & Lectures"
Programm über das Buch "The Sunflower" mit
Rabbi Yosef Kanefsky und Dr. Barbara Wettstein als Gastredner,
welches am 12. Mai stattfand, gebeten. Sie plant, dieses Kommentar
gemeinsam mit den zusammengefaßten Reden der Vortragenden
als Schulmaterial an Professoren und Lehrer auszusenden.
Die von Steven Spielberg betriebene Shoah Foundation zeichnet
Aufnahmen von Überlebenden des Holocausts auf und hat
bereits eine umfangreiche Datenbank. Adaire Klein möchte
nun aus dieser Sammlung eine Kollektion von Videoaufzeichnungen
für die Bibliothek des Simon Wiesenthal Centers erwerben.
Ich durfte anhand der Kurzbeschreibungen dieser Aufzeichnungen
255 Std. an Videomaterial zusammenstellen. Die Aufgabe dabei
bestand darin, sowohl möglichst interessante und abwechslungsreiche
Erzählungen zu finden als auch auf eine gerechte Aufteilung
zwischen weiblichen und männlichen Überlebenden
zu achten. Natürlich durften die deutschsprachigen Aufzeichnungen
Simon Wiesenthals, welche allein schon mehr als zehn Stunden
umfassen, nicht fehlen.
Schließlich betreute ich gelegentlich Besucher der
Bibliothek und bereitete wieder Buchpräsentationen für
Tools for Tolerance-Programme vor. Im Multimedia
Learning Center übernahm ich wie gewöhnlich Führungen
von Gruppen, und auch die gelegentliche Koordination solcher
Führungen.
Natürlich führte ich auch Gruppen durch Holocaust-
und Toleranzabteilung und ich betreute Besucher in verschiedenen
Bereichen des Museums. Zusätzlich übernahm ich wieder
Präsentationen für Besucher, welche nicht an einer
Gruppenführung teilnahmen. Darüber hinaus wurde
mir bereits mehrmals sowohl im Multimedia Learning Center
als auch in den anderen Bereichen des Museums das Abdrehen
und Abschließen am Ende des Werktages anvertraut.
Juni 1999:
1. Dachau Wörterbuch, Übersetzungen, Zusammenstellung
von Kollektionen: 13 mal 8 Wochenstunden
2. Führungen, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 5 mal 8 Wochenstunden
3. Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia
Learning Center: 4 mal 8 Wochenstunden
Diesen Monat konnte ich meine Arbeit am Wörterbuch des
Dachau-Häftlings fortsetzen. Mittlerweile habe ich in
etwa die Mitte des Buches erreicht. Außerdem durfte
ich noch einige andere Dokumente übersetzen. Dazu zählten
insbesondere zwei Briefe die eine homosexuelle Beziehung zwischen
Ernst von Rath und Herschel Grynspan andeuten. Bisher wurde
vermutet, daß Herschel Grynspan den deutschen Botschafter
in Frankreich, Ernst von Rath, ermordet hat, weil seine jüdischen
Eltern aus Deutschland ausgewiesen wurden und tagelang in
der Kälte unter schlechten Bedingungen im Niemandsland
bleiben mußten, weil sie nirgends einwandern durften.
Dieses Attentat war der Vorwand für die Nazis, am Abend
des 9. November 1938 die Reichskristallnacht zu initiieren.
Diese Briefe würden nun andeuten, daß es vielmehr
persönliche und nicht politische Motive waren, die Grynspan
zu dieser Aktion bewegten. Des weiteren übersetzte ich
eine von Hitler und Ribbentrop unterzeichnete Beförderung
zum Konsul 1. Klasse und einige Bankdokumente des Deutschen
Reiches (Wechsel und dergleichen) und ich half beim Brief-
und Faxverkehr mit dem dt. Bundesarchiv.
Außerdem konnte ich aufgrund meiner juristischen Kenntnisse
beim Verfassen und Abschluß des Mietvertrages zwischen
dem Simon Wiesenthal Center und dem Palais Harrach für
die dort geplante Ausstellung helfen. Schließlich stellte
ich drei Kollektionen an Büchern und Video- und Audiomaterial
zusammen. Eine davon befaßt sich mit Japanischen Amerikanern
und deren Problemen, die zweite Kollektion handelt von der
Civil Rights Bewegung unter Martin Luther King in den 60-er
Jahren und die dritte enthält Material über Theresienstadt
und die dort entstandenen Kinderzeichnungen.
Im Museum übernahm ich wie bisher Führungen, wobei
mir sowohl die Führung von zwei Amerikanischen Schriftstellern
als auch das California Conservation Corpse als Gruppe anvertraut
wurde. Natürlich betreute ich wieder die einzelnen Bereiche
des Museums und deren Besucher. Im Multimedia Learning Center
übernahm ich wie gewöhnlich Führungen von Gruppen,
und auch die gelegentliche Koordination solcher Führungen.
Zusätzlich erledigte ich auch organisatorische Arbeit.
Jedes Jahr im Sommer finden im Rahmen des Tools for
Tolerance-Programmes auch einwöchige Seminare für
Lehrer statt. Diese Seminare veranlassen die Lehrer, sich
ausführlich mit den Themen Tolerance, Umgang mit diversen
ethnischen Gruppen, Holocaust, und ähnlichem, auseinanderzusetzen.
In der Vorbereitungsphase für diese Seminare konnte ich
intensiv an der Logistik und der Materialienzusammenstellung
mitarbeiten.
Juli 1999:
Programme, Bücherzusammenstellung, Übersetzungen,
Kaddish - Fotokollektion und -komposition: 7 mal 8 Wochenstunden
VIP-Führung, Präsentationen und Betreuung von Stationen
im Museum: 2 mal 8 Wochenstunden
Volontär-Präsentation, Arbeitsrechtsnachforschung,
Führungen und organisatorische Arbeit im Multimedia Learning
Center: 3 mal 8 Wochenstunden
Urlaub: 2 Wochen
In der Bibliothek fanden dieses Monat wieder 2 Programme statt.
Beim Ersten handelte es sich um Geschichten-Erzählungen
für Kinder und Jugendliche von und mit der Schriftstellerin
und Künstlerin Lynn Z. Wexler, das Zweite war ein Arts
& Lectures Programm mit dem Titel The Art of Memory.
Bei beiden Ereignissen konnte ich einen großen Teil
der Vorbereitung übernehmen und half anschließend
bei der Koordination.
Ich wurde auch gebeten, für Frau Liebe Geft, Direktorin
des Museum of Tolerance, eine Auflistung von Kinder- und Jugendbüchern
mit Holocaust-Bezug anzufertigen. Außerdem verfaßte
ich ein Schreiben an einen Bürgermeister in Deutschland
wegen eines in seiner Stadt veröffentlichten Buches.
Da das Simon Wiesenthal Center sehr eng mit dem United States
Holocaust Memorial Museum in Washington zusammenarbeitet,
konnte ich für Fama Mor, Archivistin des Centers, eine
Komposition an Fotos der Kadish Kollektion nach bestimmten
Kriterien für Reproduktionen zusammenzustellen, welche
dann an das Memorial Museum geschickt werden.
Des weiteren plant das Simon Wiesenthal Center einen Großteil
der Kaddish Kollektion online auf dessen Homepage zugänglich
zu machen. Aus diesem Grund begann ich dieses Monat mit der
Überarbeitung der Kollektion, insbesondere der Überprüfung
der Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge.
Es begann diesen Monat eine große Gruppe an Volontären
im Museum of Tolerance zu arbeiten. Im Zuge der Einschulung
dieser Volontäre wurde ich gebeten, eine Präsentation
über die Struktur und Gründe des Gedenkdienstes
zu halten. Nach derselben beantwortete ich einige Fragen,
bevor ich mit Applaus verabschiedet wurde.
Da die nächste temporäre Ausstellung im dritten
Stock des Museums hauptsächlich von Sweatshops handeln
soll, hatte ich die Aufgabe, die Entwicklung des Arbeitsrechtes
in den Vereinigten Staaten ab 1850, die Beweggründe dafür,
sowie die Auswirkungen auf Sweatshops zu erforschen und darzulegen.
Ich übernahm im Museum of Tolerance neben den üblichen
Aufgaben, wie Präsentationen und Betreuung der Besucher
in den einzelnen Bereichen und Abschließen der Holocaust-
und Toleranz-Abteilung, auch eine VIP-Führung eines amerikanischen
Historikers.
September 1999:
Materialsammlung, Anfragebeantwortungen, Vorbereitung von
"Write to Tolerance", Büroarbeit: 13 mal 8
Wochenstunden
Präsentationen und Betreuung von Stationen im Museum,
Floor-Management, Einschulungen, Führung Hannah Lessings
und Bernd Hafenbergs: 4 mal 8 Wochenstunden
Führungen, Koordinierung, organisatorische Arbeit im
Multimedia Learning Center: 5 mal 8 Wochenstunden
Den größte Teil meiner Arbeiten dieses Monats leistete
ich für das Archiv des Simon Wiesenthal Centers. Am 4.
Oktober ist Fama Mor, Archivistin des Centers, für 3
Wochen nach Israel geflogen und hat mich mit der Verantwortung
für das Archiv betraut. In dieser Funktion begann ich
mit der Materialsammlung für einen Gedenkfilm, der von
der Center-eigenen Moriah-Filmproduktion für das am 9.
November stattfindende, jährliche National Tribute Dinner
erstellt werden soll. Derzeit arbeite ich gerade mit Colette
Fox vom Newseum in Washington sowie mit Jill Carson von Lucent
Books zusammen, um deren Wünsche nach bestimmten Fotografien
zu erfüllen. Nebenbei erledigte ich den größten
Teil der anfallenden Büroarbeit wie Telefonate und e-mails
beantworten sowie den Briefverkehr.
Neben den gewöhnlichen Führungen von Schulklassen
oder Professoren übernahm ich wieder die Einschulung
von neuen Tourguides und die Position des Floormanagers während
eines Meetings.
Darüber hinaus hatte ich die Gelegenheit an einem Mittagessen
mit Mag. Werner Brandstetter, öst. Generalkonsul, Hannah
Lessing, Generalsekretärin des Nationalfonds für
die Opfer des Nationalsozialismus, Liebe Geft, Direktorin
des Museums, Adaire Klein, Direktorin von Bibliothek und Archiv,
und einigen anderen Mitarbeitern des Centers teilzunehmen
und anschließend Frau Lessing durch das Museum zu führen.
Am darauffolgenden Tag wurde ich zu einer weiteren VIP-Führung
herangezogen, wobei meine Gruppe aus Herrn Hafenberg, dem
Konsul Deutschlands, und einigen seiner Mitarbeiter bestand.
Im Multimedia Learning Center führte ich wie bisher
Gruppen und übernahm gelegentlich die Koordination derselben.
Einige Male übernahm ich auch die Überprüfung
des Computersystems.
Am Sonntag, den 17. Oktober, wird in der Bibliothek des Simon
Wiesenthal Centers und in einigen Klassenräumen der Tools
for Tolerance Abteilung das "Write to Tolerance"
Programm stattfinden, wobei am Ende des Programmes der jährliche
"Once Upon A World Book Award" verliehen wird. Für
dieses Programm übernahm ich die Einteilung der diversen
Workshops, erstellte in Zusammenarbeit mit der Grafikabteilung
einige Designs und erledigte mehrere andere Vorbereitungsarbeiten.
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